Biedenkopf

Biedenkopf

Der Luftkurort Biedenkopf liegt im oberen Lahntal an der Grenze zur Nordrhein-Westfalen. Bis zur Gebietsreform im Jahr 1974 war Biedenkopf Kreisstadt des Kreises Biedenkopf unter dem Regierungsbezirk Darmstadt. Urkundlich erwähnt wurde die Stadt nachweislich erstmals 1196. Doch nicht als Stadt, sondern als Name eines Zeugen in einer Kölner Urkunde: "Hartmuthdus de Biedencaph". Zusammen mit der Kernstadt und den acht weiteren Stadtteilen: Breidenstein, Dexbach, Engelbach, Katzenbach, Kombach, Wallau und Weifenbach hat Biedenkopf in etwa 14.000 Einwohner. 

Da die kargen Böden in Biedenkopf die Bevölkerung nicht ernähren konnten, bezog man sein Einkommen vorwiegend aus dem Handwerk und Handel. Biedenkopf war sehr bekannt für seine Eisenverarbeitung, Tuchmacherei, Färberei und dem Handel mit Gewürzen. In den umliegenden Gemeinden werden Biedenkopfer aus diesem Grund als "Peffermänner" bezeichnet. 

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Schloß über der Stadt, dessen Entstehung bis ins 12.Jhd. zurück belegt datiert werden kann. Biedenkopf bietet, neben dem Schloß, noch viel mehr Sehenswürdigkeiten, die ich ihnen auf dieser umfangreichen Webseite vorstellen möchte.

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Album Stadt Biedenkopf 

 

Mehr aus Biedenkopf

 

Panorama Stadt Biedenkopf 

Aufgenommen am 10.9.2019 vom Standort "Kolumbustempel"

 

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Amselborn

1896 wurde dieser Brunnen vom "Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs" erbaut. Über dem Brunnen befindet sich eine Zisterne, wo es auch eine Pumpe gegeben haben könnte.

Diese Zisterne ermöglichte es bis nach dem 2.Weltkrieg das darunter gelegende Waldhotel Berggaren und auch das Hotel Tannenhäuser mit Frischwasser versorgen. Das Hotel Tannehäuser machte sogar Werbung mit elektrischem Licht und frischem Gebirgsquellwasser. 

Der Brunnen versorgt auch die im gleichen Zeitraum angelegte "Felsenfontäne" mit Wasser. Der Druck für die Fontäne wird heute mit einer kleineren Zisterne erzeugt. Früher floss das Wasser aus einem Löwenkopf, der aus Kupfer gefertigt war. Doch dieser ist entwendet worden. 

Im Jahr 2000 wurde diese Anlage und die darunter gelgene Felsenfontäne durch die Gruppe der "Pensionäre und Rentner" (Pur) gründlich saniert.  

Arnoldsborn

Die Gegend, wo sich der Brunnen befindet wird "Im Arnoldsgrund" genannt. Daher leitet sich der Name des Brunnen ab, der sich auf dem Weg zwischen den Hochbehältern auf der Eckeseite und Goldkiste befindet.

Leider ist dieser Brunnen in einem sehr desolaten Zustand und müsste dringend erneuert werden. Über die Entstehung und Baujahr ist leider nichts bekannt.

Wir selbst haben diesen Brunnen in meiner Kindheit dazu genutzt um unser Wochenendhaus in der Nähe mit Frischwasser zu versorgen. Aufgrund des sehr schlechten Zustand würde ich heute kein Wasser aus diesem Brunnen trinken.

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In Biedenkopf und in Biedenkopfs Wäldern sind viele Brunnen angelegt worden. 

An dieser Stelle finden Sie Fotos und, sofern möglich, auch eine Beschreibung dieser Brunnen. Die meisten Informationen zu den Brunnen habe ich aus dem Buch "Auf Biedenkopfer Spuren" von Thomas Böhle entnommen, welches vom Hinterländer Geschichtsverein herausgegeben wird.Das Buch kann man durchaus empfehlen. Es werden auch vergangene Orte beschrieben, die nicht mehr vorhanden sind. Sollte bei keinem "Birreköpper" fehlen.  

Bezogen werden kann es über die ISBN-Nr: 978-3-00-03637-5 - Link: Band 10

Biedenkopf hat mehrere Religionsgemeinschaften. Hier werde ich die Kirchen der evangelisch-lutherischen und der römisch-katholischen Kirchgengemeinde aufführen. 

Weitere Religionsgemeinschaften sind die freie evangelische Geminde mit dem Gemindehaus in der Schulstraße und dem "Lifetime" in der Hainstraße, sowie die "Yunus Emre Cmii"-DITIB-Moschee in der Industriestraße. Das ich diese auslassen werde, hat nichts mit der Religionsrichtung zu tun. Es ist einfach dem geschuldet, dass die Gebäude von außen einfach nicht attraktiv genug sind um sie im Bild festzuhalten. 

Die Sackpfeife ist der 673m hohe Biedenkopfer "Hausberg". Auf dem bewaldeten Berg befinden sich ein Freizeitzentrum, ein Wintersportgebiet, der Kaiser-Wilhelm II. Turm, der eine wunderbare 360° Aussicht über das große Waldgebiet bietet, der Frühstücksplatz des ersten Grenzgangstages und vieles mehr. 

Da es auf der Sackpfeife, der lustige Name stammt vermutlich daher, weil der Wind auf dem Berg immer so stark "Pfeift", so dass man an einen Dudelsack denken mag, mehrere Sachen gibt, habe ich eine eigene Kategorie angelegt.